Interne Schulung absolviert: Atemwegsmanagement
Zusammenfassung
Um im Ernstfall schnell und präzise handeln zu können, absolvierte das ASBÖ-Saniteam eine intensive Schulung zum Thema Atemwegsmanagement. Trainiert wurden der Einsatz moderner medizinischer Geräte zur Beatmung sowie das reibungslose Zusammenspiel der Sanitäterinnen und Sanitäter anhand von realitätsnahen Notfall-Szenarien.
Um im Notfall schnell und präzise handeln zu können, legt der ASBÖ Frankenfels großen Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung seines Personals. Bei einer kürzlich durchgeführten internen Schulung stand das Thema Atemwegsmanagement im Mittelpunkt.
Die korrekte Sicherung der Atemwege ist eine der wichtigsten Maßnahmen in der Notfallmedizin. Im Rahmen einer internen Fortbildung wurde das Team intensiv im Umgang mit verschiedenen Atemwegshilfen geschult. Unter fachkundiger Anleitung von Notfallsanitäterin (NKI) Andrea wurden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische Vorbereitung der Instrumente detailliert durchbesprochen.
Moderne Technik und präzise Vorbereitung
Das Spektrum der Schulung umfasste eine Vielzahl an medizinischen Geräten und Techniken. Dazu zählten unter anderem:
- Die klassische endotracheale Intubation
- Der Einsatz des neuen Videolaryngoskops
- Die korrekte Bedienung des Beatmungsgeräts (Medumat)
- Die Anwendung supraglottischer Atemwegshilfen, wie beispielsweise dem i-gel®
Ein besonderer Fokus der Fortbildung lag auf der optimalen Vorbereitung und dem reibungslosen Zusammenspiel im Team. Da im Einsatzfall Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen Qualifikationsstufen – vom Rettungssanitäter (RS) über den Notfallsanitäter (NFS) bis hin zum Notfallsanitäter mit allgemeiner Notfallkompetenz Intubation (NFS NKI) – Hand in Hand arbeiten, muss das jeweils benötigte Equipment perfekt vorbereitet werden.
Realitätsnahe Fallbeispiele für den Ernstfall
Um die Handlungsabläufe zu festigen, wurden im Anschluss realitätsnahe Reanimationsszenarien trainiert. Dabei wurden gezielt die unterschiedlichen Herangehensweisen je nach Teamkonstellation geübt:
- Szenario 1: Ein Team bestehend aus zwei RS und einem NFS trainierte die strukturierte Abarbeitung einer Reanimation unter Einsatz der supraglottischen Atemwegssicherung (i-gel®).
- Szenario 2: Ein weiteres Team, bestehend aus zwei RS und einem NFS NKI, simulierte denselben Einsatzablauf, führte jedoch eine endotracheale Intubation durch.
Ziel dieser praxisnahen Trainingseinheiten war es, die Unterschiede in den jeweiligen Abläufen sichtbar zu machen und das blinde Verständnis innerhalb der Teams weiter zu stärken. Denn wenn es darauf ankommt, zählt jede Sekunde – und jeder Handgriff muss perfekt sitzen.












