Leistungsstark nicht nur im Pielachtal: ASBÖ Frankenfels zieht Bilanz für das Jahr 2025

Die Statistik für das vergangene Jahr liegt vor: Der ASBÖ Frankenfels-Schwarzenbach blickt auf ein intensives Jahr 2025 zurück. Trotz eines Rückgangs bei den geplanten Krankentransporten blieb die Frequenz im Rettungsdienst ungebrochen hoch.

Das Jahr 2025 war für unsere Samariterinnen und Samariter in Frankenfels vor allem durch Beständigkeit im Akutbereich geprägt. Insgesamt wurden 2.871 Transporte durchgeführt. Während die Zahl der Krankentransporte (KTW/BKTW) im Vergleich zum Vorjahr spürbar sank, blieb das Niveau bei den dezidierten Rettungseinsätzen stabil.

Fokus auf die Notfallrettung

Mit 639 Rettungstransporten (RTW) und 85 Notarzteinsätzen war die technische und personelle Expertise der Dienststelle Frankenfels mehr denn je gefordert. Besonders hervorzuheben ist einmal mehr, dass unsere Sani-Teams weit über die Gemeindegrenzen hinaus im Einsatz sind: Mehr als die Hälfte der Rettungseinsätze wurde überregional geleistet, was die Bedeutung des Stützpunkts für das gesamte Pielachtal und die angrenzenden Bezirke unterstreicht.

Regional fest verwurzelt

In der Kernregion Frankenfels wurden 630 Transporte absolviert, wovon fast die Hälfte (282 Einsätze) akute Notfälle waren. Auf Schwarzenbach/P. entfallen laut Statistik 112 Transporte (36 RTW-Einsätze). Aber auch in Gemeinden wie Loich, Puchenstuben oder St. Anton an der Jeßnitz ist der ASBÖ Frankenfels ein unverzichtbarer Partner in der Rettungskette:

Einsatzort BKTW KTW RTW Gesamt
Annaberg 1 11 12
Frankenfels 22 326 282 630
Hofstetten Grünau 2 29 4 35
Kirchberg/Pielach 23 126 75 224
Lilienfeld 2 123 2 127
Loich 4 44 50 98
Ober-Grafendorf 5 5 6 16
Puchenstuben 26 277 99 402
Rabenstein/Pielach 2 21 6 29
Scheibbs 8 323 4 335
Schwarzenbach/P. 32 44 36 112
St. Anton/Jessnitz 1 47 42 90
St. Georgen/Leys 1 6 7
St. Pölten 61 399 4 464
Texingtal 5 4 9
Waidhofen/Ybbs 1 21 22
Weinburg 4 4
Wien 3 22 25
GESAMT 243 1.989 639 2.871

Unterstützung der Gemeinden

Obmann Manfred Hößl freut sich über die durchwegs professionelle Abwicklung des Vorjahres, weist aber auch auf die Herausforderungen hin: Weniger Transporte bedeuten auch veränderte  Einnahmenstrukturen für die Dienststelle. Umso wichtiger ist die hervorragende Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand.

„Ich danke den Gemeinden für die stetige Unterstützung unseres Rettungsstützpunktes. Nur durch diese Partnerschaft können wir die Sicherheit für die Bevölkerung in dieser Qualität garantieren.“, so Obmann Hößl.

Der Gruppenvorstand des ASBÖ Frankenfels-Schwarzenbach bedankt sich bei allen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz im Jahr 2025!